Das kontrastreiche Zusammenspiel der Industriearchitektur des 19. Jahrhunderts und dem modernen Innendesign bestimmen den Charakter des Hostels.
In den Mehrbettzimmern erinnern die historischen, gemauerten Kappendecken aus roten und gelben Ziegeln an die historischen Ursprünge. Die Flure dagegen werden mit "Farbräumen" überlagert. Ihre übliche Anonymität wird aufgehoben. Und es entstehen spezifische Räume, wo ein Farbenpaar für jedes Geschoss auch dessen eindeutige Adresse bildet.
Besonders stolz sind wir auf unsere Lobby, in der sich Rezeption, Bar und Frühstücksraum befinden. Der 6 Meter hohe Saal hat historische gemauerte Kappendecken.
Hier werden die Transformationen wahrnehmbar, die das Gebäude in der Geschichte seiner Umnutzungen erfahren hat.
Unerwartete, der Natur entliehene Elemente, inszenieren den Raum zwischen befestigtem Industriehof und städtischem, wildem Garten. Eine raumgroße hinterleuchtete Wand- und Deckenbespannung schafft die Grundbeleuchtung. So wird das Licht zu Oberfläche, zu "Material".
Francesco Apuzzo und Axel Timm von raumlabor_berlin
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